Vom Fischer un sin See

Frühling
10. Mai 2015 / By / / Post a Comment

Dritter Akt: Gebratene Maräne in Zitronen-Weißweinsud

Nun zum erwähnten “Ass” meiner Heimat. Diese liegt ganz verträumt an einem See, so Idyllisch, fern ab von lärmenden Straßen und Großstädten. Dort, wo die Alten vereinzelt noch “Platt spräk’n” und jene Kindheitserinnerungen bei jedem Besuch wieder hervorgerufen werden, da man meinen könnte, die Zeit wäre dort einfach stehen geblieben. Ein Ruhepol und Magnet für Naturliebhaber, zum Auftanken und Aufatmen. Der Arendsee wird nicht ohne Grund liebevoll “Perle der Altmark” genannt. Als größter Badesee Sachsen-Anhalts zieht er Jahr für Jahr Touristen in seinen Bann. Wer diese Entspannungsoase einmal erlebt hat, kehrt gern wieder zurück.

So ein Kurztrip in die Heimat ist für mich immer ein Miniurlaub. Im Hotel Mama, mit Radtouren um den See und natürlich auch mit regionalen Klassikern.

Folgt man der Seeradroute, gelangt man direkt zur “Kleinen Maräne”, der wohl ursprünglichsten und gemütlichsten Familienfischerei, die ich kenne. Geräucherter Fisch, üppige Bäume und Sträucher –  dieser urige Ort lädt nicht nur Genusshungrige zum Verweilen ein.

Seit nun fast 50 Jahren fährt Fischer Kagel jeden Tag zum Angeln hinaus. Seinen Fang bietet er zum Beispiel örtlichen Restaurants an, die ihre Speisekarten mit Aal, Barsch oder Hecht abrunden.

Da die Maräne der Hauptfisch im Arendsee ist, wurden diese cute lil’ fellas zum Abendessen eingeladen…

Für 6 kleinere Fische

  • 6 Maränen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • handvoll Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

1. Die Fische putzen und ausnehmen.

2. Von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. In Mehl wenden und in heißem Olivenöl braten. In Scheiben geschnittenen Knoblauch & Zitronenscheiben auf die Fische legen. Mit Weißwein abschrecken.

3. Mit Petersilie garnieren – fertig. Dazu passt frisches Brot und ein leichter Salat.

Lena

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